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Bestattungsamt

Die Gemeindekanzlei Dorf bleibt über die Feiertage geschlossen. Ab 5. Januar 2015 sind wir wiederum für Sie da.

Bei Todesfällen sind wir unter der Nummer 079 / 433 57 41 erreichbar. In Notfällen (am Wochenende und Feiertagen) ist der zuständige Bestattungsdienst. Hugo Breitler, Tel. 052 / 657 24 84, Natel: 079 / 363 89 05, direkt zu benachrichtigen


Das Bestattungsamt befindet sich auf der Gemeindekanzlei.
Tel. 052 317 25 47
Oeffnungszeiten: Mo - Do. 08.30 Uhr - 11.30 Uhr, Dienstagnachmittag 16.30 Uhr - 18.30 Uhr
In Notfällen (an Wochenenden und Feiertagen) ist der zuständige Bestattungsdienst Keller, Benken, Herr Hugo Breitler, 079 363 89 05, direkt zu benachrichtigen.

 Friedhofsverordnung.pdf 

Ein Todesfall – das müssen Sie organisieren!

Der Tod eines Mitmenschen stellt die Hinterbliebenen vor Fragen, mit denen sie sich vielleicht noch nicht auseinandergesetzt haben. Wenn eine angehörige Person stirbt, kommen zur Trauer auch administrative Pflichten auf Sie zu. Auf diesem Blatt finden Sie wichtige Hinweise und Adressen, wo Sie Hilfe erhalten und welche Vorkehrungen Sie treffen müssen.

1. Was ist zuerst zu tun?
Der herbeigerufene Arzt stellt den Tod fest und füllt eine ärztliche Todesbescheinigung aus. Den Todesfall müssen Sie unverzüglich (bei Todesfällem am Wochenende spätestens am nächsten Arbeitstag) dem Bestattungsamt auf der Gemeindekanzlei (Tel. 052 317 25 47) melden.

Falls vorhanden, sind dem Bestattungsamt folgende Papiere – nebst der Todesbescheinigung – abzugeben: Familienbüchlein, Schriftenempfangsschein, Ausländerausweis. Die Meldung über den Todesfall wird dann durch die Gemeindekanzlei an das Zivilstandsamt des Bezirkes Andelfingen, 8451 Kleinandelfingen, weitergeleitet. Von diesem Amt erhalten Sie dann den amtlichen Todesschein.

2. Aufbahren / Leichentransport:
Beim Einkleiden der verstorbenen Person hilft Ihnen allenfalls die Spitex:
Tel. 052 / 318 12 56
Je nach Umstand - und falls dies gewünscht wird - kann der Leichnam für 1-2 Tage zu Hause bleiben, bevor er in der Aufbahrungshalle beim Friedhof, oder im Falle einer Kremation, im Krematorium Winterthur, aufgebahrt wird.
In der Regel organisiert die Gemeinde - in Absprache mit den Angehörigen - das Aufbahren und den Leichentransport.
In Notfällen (z.B. über das Wochenende, wenn die Gemeindekanzlei nicht erreicht werden kann) ist dies der zuständige Bestattungsdienst Keller in Benken, Herr Hugo Breitler, 079 363 89 05.

3. Kremation oder Erdbestattung
Das Bestattungsamt der Gemeinde klärt mit den Angehörigen die Frage, ob eine Erdbestattung oder eine Kremation stattfinden soll. Das Bestattungsamt legt auch die entsprechenden Termine fest. Bitte beachten Sie, dass eine Kremation mehrere Tage in Anspruch nimmt, und dass das Datum der Abdankung erst nach der verbindlichen Terminzusage durch das Bestattungsamt festgelegt werden kann. Falls eine Kremation gewünscht wird, benötigt das Bestattungsamt von den Angehörigen noch folgende Angaben:
• Wann kann das Bestattungsunternehmen die Einsargung und die Ueberführung ins Krematorium vornehmen?
• Soll der/die Verstorbene in der Aufbahrungshalle Rosenberg aufgebahrt werden?
• Wird die Urne von einem Angehörigen in Winterthur abgeholt oder soll sie der Gemeindekanzlei zugestellt werden?

4. Angehörige benachrichtigen
Möglichst sofort nach einem Todesfall sollten Sie die nächsten Angehörigen, Freundinnen und Freunde der verstorbenen Person, aber auch Arbeitgeber, Geschäftspartner und Vermieter benachrichtigen. Eile ist geboten bei der Todesanzeige: Kontaktieren Sie für die Todesanzeige vor Ort eine Zeitung, Druckerei oder eine Inseratenfirma wie etwa die Publicitas.
Andelfinger Zeitung Tel. 052 / 305 29 09
Der Landbote Tel. 052 / 266 99 00
Publicitas Winterthur Tel. 052 / 267 11 11

5. Zeremonien und Reden
Um die Art der Beerdigung und vor allem der Abdankung zu regeln, nehmen Sie mit Ihrem Seelsorger Kontakt auf. Vielleicht hat die verstorbene Person eine Sterbeverfügung hinterlassen, mit genauen Wünschen, wie sie bestattet werden möchte.
Reformiertes Pfarramt, Dorf Tel. 052 / 317 12 71
Römisch-Katholisches Pfarramt, Pfungen Tel. 052 / 315 14 36

6. Bestattungskosten
Die Gemeinde kommt für einen einfachen Sarg, den Leichentransport, die Bestattung oder Kremation auf und stellen die Abdankungshalle und Grabstätte (ausser Sonderwünsche) kostenlos zur Verfügung (gilt nur für Personen, die ihre Schriften in Dorf hinterlegt haben). Auch für die amtliche Bekanntmachung im Anschlagkasten und das Grabgeläute ist die Gemeinde besorgt. Falls Sie es wünschen, kann die Bestattungsanzeige an sämtliche Haushaltungen verteilt werden.

7. Testament, Erbfragen klären
Reichen Sie ein allfälliges Testament beim Bezirksgericht Andelfingen, Thurtalstr. 1, 8450 Andelfingen (Tel. 052 304 20 10) ein. Das Bezirksgericht stellt auch den oftmals notwendigen Erbschein aus.
Das örtliche Steueramt hat die Pflicht, ein Steuerinventar per Todestag aufzunehmen. Es wird automatisch mit den Angehörigen Kontakt aufnehmen.

8. Von Versicherung bis Kreiskommando
Informieren Sie möglichst bald alle Versicherungen, bei denen ein direkter Zusammenhang mit dem Todesfall besteht (Auto, Hausrat) oder der Tod selber das versicherte Ereignis ist: Dabei sollten Sie die Lebens- und Unfallpolicen zusammen mit dem Todesschein einreichen.

Melden Sie den Todesfall auch der AHV und der Pensionskasse des/der Verstorbenen. Überprüfen Sie die Post- und Bankverbindungen und lösen Sie diese allenfalls auf. Melden Sie den Todesfall bei der Krankenkasse, bei sämtlichen Vereinen und allenfalls auch beim militärischen Vorgesetzten. Falls der Hausrat aufgelöst wird: Mietvertrag, Telefonanschluss, Elektrizität, sowie Abonnemente von Zeitungen und Zeitschriften kündigen.

9. Vorsicht: üble Geschäftemacher
Seien Sie misstrauisch bei Reinigungs- und Räumungsfirmen: Einige bieten ihre Dienste aufgrund von Todesanzeigen an. Hier gilt: Schriftliche Offerten mit detaillierten Preisangaben schützen vor bösen Überraschungen.
Beim Grabstein können sich die Hinterbliebenen Zeit lassen. Redliche Grabsteinverkäufer halten sich an die Standesregeln, die der Verband Schweizer Bildhauer- und Steinmetzmeister (VSBS) vor einigen Jahren eingeführt hat: Bis 30 Tage nach einem Todesfall dürfen Mitglieder keine Werbe- und Kontaktanzeigen versenden. Ohne ausdrücklichen Wunsch der Hinterbliebenen sind während dieser Frist Hausbesuche untersagt.
Völlig unnötig ist eine spätere Reinigung der Grabsteine; Institute, die solche Dienste anbieten, haben es nur auf Ihr Geld abgesehen und operieren überdies ohne Bewilligung der Friedhofkommission.



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